Benjamin Langholz

Benjamin Langholz fängt mit seinen Kunstwerken die Grundelemente der menschlichen Erfahrung ein. Seine Skulpturen führen die Besucher zu intensiven Momenten des erweiterten Bewusstseins. In diesen Momenten hat man das Gefühl, dass Körper und Geist mit höchstem Potenzial arbeiten und die Welt sich ganz natürlich in Zusammenarbeit mit diesem Potenzial formt. Dafür beschränkt sich Benjamin Langholz auf ehrliche und minimalistische Materialien und Bilder.

 

„Alle meine jüngsten Arbeiten sind interaktiv, und ich betrachte das Kunstwerk nicht als das, was man sieht, sondern als das, was man fühlt. In den kommenden Jahren werde ich meine Versuchsreihe zum Sammeln von Gefühlen fortsetzen und so viele Menschen wie möglich zu Momenten führen, in denen sie sich selbst begegnen.“

 

Dafür möchte er noch direkter mit dem Land selbst arbeiten. Und die Bandbreite an Emotionen erweitern, die er mit seiner Arbeit vermittelt.

 

 

Benjamin Langholz arbeitet als Künstler im KAOS

www.benjaminlangholz.com

Stone 27

Stein und Stahl – 822×1762×1313cm – Honorarium Burning Man 2019 – In der Sammlung von Timothy Draper, dauerhaft installiert in Marin, Kalifornien 2021

27 schwebende Steine mit einem Gewicht von jeweils bis zu 27 kg bilden einen kreisförmigen Pfad, der 6 Meter in die Höhe steigt. Während man auf schwebenden Steinen reist, ist man der Natur und sich selbst ausgeliefert und sucht dabei das Gleichgewicht. So tritt man von Stein zu Stein in eine alternative Realität, in der potenziell zerstörerische Energien in Einklang mit den Naturgesetzen gebracht wurden, und erlebt Momente der körperlichen und geistigen Überhöhung.

Swinging Stone 1

In Kooperation mit Amihay Gonen – Stein, Stahl, Mechanische Elemente – 500×600×500cm – Seit 2020 ausgestellt in der Alten Münze, Berlin

Der schwingende Stein ist ein interaktives Kunstwerk, das die Besucher umkreist und dabei einen Hohlraum kreiert, der einen mit der Erfahrung von Zeit konfrontiert. Wann ist der richtigen Moment, um die geschaffene Leere zu betreten? Sobald man den virtuellen Raum betreten hat, verändert sich die Zeit erneut. Stille nimmt überhand, Präsenz entsteht.